Sommerprüfungen in der Yujin-Schule

Kurz vor den Schulzeugnissen gab es auch in der Selbstverteidigungsschule Yujin Großefehn traditionell die Belohnungen für fleißiges Training in den letzten Monaten. So konnten insgesamt 52 Schüler in drei Disziplinen die Prüfung auf die nächste Gurtstufe antreten.

Unter den strengen Augen von Gastprüfer Daniel Hoch sowie dem Leiter der Yujin-Schule Bernhard Campen und Sport- und Fitnesskaufmann Wilko Busemann zeigten alle Prüflinge gute bis sehr gute Leistungen. Besonders die Kinder zum Bambini- oder Weißgurt, für die es an diesem Tag die erste Prüfung ihrer Budo-Laufbahn war, beeindruckten die Prüfer. „Wir wollen Kinder stark machen für Schule, Alltag und das ganze spätere Leben“, so Campen. „Heute konnten wir sehen, wie positiv sich das Training auf Selbstbewusstsein, Motorik und Sozialverhalten auswirkt. Besonders, wenn man jung anfängt.“

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Prüfungen in der Yujin-Schule

Kurz vor Ende des Jahres standen in der Selbstverteidigungsschule Yujin in Westgroßefehn die dritten Gürtel-Prüfungen auf dem Programm. Als Gastprüfer war Stefan Gautier aus Bremen eingeladen. Gautier, der den 4.Dan Jujutsu trägt und in vielen weiteren Budo-Sportarten aktiv ist, lobte die hervorragenden Leistungen der Prüflinge. „Besonders taten sich heute die Mädchen hervor“, so der Bremer. „Da sind Talente dabei, die unbedingt weiter gefördert und gefordert werden müssen.“  Der lange Prüfungstag startete mit den jüngsten Kämpfern ab 6 Jahre im Jiu-Jitsu. Später zeigten dann außerdem die Karate-Ka und Kids im Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) ihr Können, bevor es am späten Nachmittag im ECF (European Crossfighting) zur Sache ging. „Die verschiedenen Disziplinen haben alle ihren eigenen Schwerpunkt“, erläutert Campen. „Während es im Karate um die Perfektionierung von Schlag-, Tritt- und Blocktechniken geht, trainieren die Kids und Erwachsenen im BJJ hauptsächlich für Meisterschaften im Jiu-Jitsu, bei denen Schläge und Tritte verboten sind. Im ECF geht es dann eher um die direkte Selbstverteidigung für den Notfall auf der Straße. Daher bieten wir diese Sportart auch erst ab 16 Jahre an“, so der Leiter der Yujin-Schule. Am Ende des Tages war für alle Prüflinge das Ziel der nächsten Gurtstufe erreicht.

Die Prüflinge:

Jiu-Jitsu:

Bambini:  Jelto Bergmann

Weißgurt:  Jarne Brinker, Jannes Büscher, Mareen Burkhoff, Carolina de Buhr, Marten Freese, Henning Friedrichs, Jasper Friedrichs, Jonte Hagedorn,  Dennis Heiken, Nils Heiken,                       Lilly Höfeler, Malin Lünemann, Kjell Lüsgo, Arthur Rohwer-Carstensen, Julius Sassen, Lukas Schossig, Juljan Siefken, Nele Ubben, George Voicila

Gelbgurt: Joost Duin, Lennard Fecht, Ole Gleich, Lasse Harms, Janne-Marit Janßen,  Annika Jürgens, Laureen Kruse, Jara Lünemann, Marc Joshua Meints, Marie Josephine  Meints, Hendrik Nörder, Jesko Soeken

Gelb-Orangegurt: Tino Brinker, Anna Carstens, Inga Cirksena, Keno Janßen, Justus Richter,  Tilman Richter, Eva Ringelberg, Hannah Rücker, Leonie Rücker, Thies Voss,                                  Fenna Wiards

Orangegurt: Frieso Düselder, Jana Graalfs, Sönke Onken, Axel van der Berg

Orange-Grüngurt: Anna Mees, Max Ringelberg, Luca-Noah Saathoff, Jonas Uphoff

Grüngurt: Christina Albuschat, Laura Graalfs, Fenja Moritz, Tilman Stöhr

 

Karate:

Gelbgurt: Christina Albuschat

Orangegurt:  Janneke Wilken

 

BJJ:

Grau-Weißgurt:  Luka Gerdes, Laura Graalfs, Wilko Romaneeßen

 

 

 

ECF:

Gelbgurt:            Renhard Kroon, Andonis Papoudis, Harry Rewerts, Holger Wiese, Norbert Witte

Prüfungen zum schwarzen Gürtel

Letzten Monat fanden Landesprüfungen der Jiu-Jitsu Union Niedersachsen e.V. in der Selbstverteidigungsschule Yujin in Westgroßefehn statt. Drei Anwärter auf den 1.Dan (Schwarzgurt) stellten sich der Prüfungskommission, die mit Wolfgang Zilliken (6.Dan Jiu-Jitsu), Wilfried Meyer (2.Dan Jiu-Jitsu) und Olaf Scher (1.Dan Jiu-Jitsu, 1.Vorsitzender der JJU Nds.) besetzt war. Und diese verlangten einiges von den Prüflingen. Zuerst wurde die Goshin-Jitsu-No-Kata demonstriert, deren Ablauf und Bewegungen sehr genau vorgegeben sind und die als Pflichtstück zum ersten Dan eine große Herausforderung darstellt. Danach mussten dann neben der Fallschule die Grundtechniken gezeigt werden, die das Verständnis und die korrekte Ausführung mit all ihren Details abfragten, egal ob bei Wurf- oder Schlagtechniken, dem Festlegen eines Gegners oder den Prinzipien von Hebeln. Danach hieß es, diese Techniken in Selbstverteidigungssituationen anzuwenden. Die Angriffe erfolgten mit und ohne Waffen und zeigten eindrucksvoll die Vielseitigkeit der traditionellen japanischen Sportart, die durch ständige Weiterentwicklung alles andere als antiquiert und rückständig ist. Zu guter Letzt stand die Verteidigung gegen vier Angreifer auf dem Programm. Auch hier zeigte sich die Effektivität der Techniken, als z.B. Maira Flügge sich wirkungsvoll gegen die körperlich klar überlegenen Männer durchsetzte.

Nach einer recht langen Beratungszeit kamen die Prüfer zu dem Ergebnis, dass lediglich Maira Flügge und Berend Campen den Sprung zum Meister im Jiu-Jitsu geschafft hatten, während der dritte Prüfling ermuntert wurde, noch an seiner Technikvielfalt und sauberen Ausführung zu arbeiten, bevor er sich erneut der Prüfung stellt. Den beiden neuen Schwarzgurten wurde dagegen ein hohes Niveau bescheinigt. Traditionell überreichte Bernhard Campen, der Leiter der Yujin-Schule, den frisch gebackenen Danträgern ein Samuraischwert und natürlich ihren schwarzen Gürtel mit Namensbestickung.

Als Sohn des Schulleiters stand Berend Campen schon mit fünf Jahren auf der Matte und erlernte spielerisch das Jiu-Jitsu. Bei der Stange gehalten durch eine motivierte und engagierte Jugendgruppe, erarbeitete sich der Junior nach und nach sein jetziges Können und Wissen. Über 40 Lehrgänge und Fortbildungen hat er in seiner Zeit im Budosport inzwischen besucht, hat an Meisterschaften teilgenommen und im Showteam der Yujin-Schule mitgewirkt. Maira Flügge kam vor sieben Jahren zum Jiu-Jitsu. Familiär vorbelastet durch ihre Mutter, die Danträgerin im Judo ist, sollte Maira lernen, sich im Ernstfall verteidigen zu können. Schnell entflammte bei der damals Zwölfjährigen die Leidenschaft für den Budosport und auch die Mutter steht inzwischen wieder auf der Matte und ist Trägerin des braunen Gürtels im Jiu-Jitsu. Somit war es ein besonderes Erlebnis, die beiden als Team in der Prüfung zu erleben.

Walter Behrens mit 2.Dan im Jiu-Jitsu geehrt

Im Rahmen des alljährlichen Danträger-Treffens der Jiu-Jitsu Union Niedersachsen e.V. ist Walter Behrens kürzlich der 2. Dangrad (Schwarzgurt) im Jiu-Jitsu verliehen worden. Der 81jährige wurde damit vom Vorstand des Verbandes für seine Leistungen und die große Vorbildfunktion geehrt, die er seit Jahren übernimmt. Behrens steht regelmäßig in der Selbstverteidigungsschule Yujin in Großefehn als Schüler und Meister auf der Matte, meist zweimal wöchentlich für Doppelstunden. Im Alter von 70 Jahren hatte er erfolgreich die Prüfung zum 1.Dan im Jiu-Jitsu abgelegt und bereits damals bewiesen, dass im Budosport das Alter keine Rolle spielt. Neben der aktiven Teilnahme an zahlreichen Lehrgängen war er auch selbst schon als Referent tätig, um sein Wissen weiterzugeben.

Behrens kam mit Anfang 40 zum Jiu-Jitsu, damals in einer Turnhalle in Wiesmoor. Dort lernte er auch vor über 30 Jahren seine jetzige Frau kennen. „Ausprobiert habe ich auch noch andere Diszipline wie ATK und Judo“, berichtet er. „Aber dann hatte ich den weißen Anzug eigentlich an den Nagel gehängt“. Er widmete sich anderen Hobbies wie dem Paddeln, Laufen, Radfahren, Reisen und natürlich der Familie. Als seine Tochter Hilka dann 2001 bei Bernhard Campen, dem Leiter der Yujin-Schule, mit dem Training begann, dauerte es aber auch für den Vater nicht lange, bis der Reiz zu groß wurde, selber wieder auf der Matte zu stehen. Seitdem ist er ein fester Bestandteil der Yujin-Familie in Westgroßefehn und das bis heute mit großer Freude.

Walter

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Sommerprüfungen der Selbstverteidiger in der Yujin-Schule

Traditionell fanden vor der Sommerpause die Gurtprüfungen in der Selbstverteidigungsschule Yujin in Westgroßefehn statt. Dabei zeigten im Jiu-Jitsu sowohl die Kinder ab 6 Jahren wie auch die Erwachsenen ihr Können. Neben der Fallschule und theoretischem Wissen wurden die Techniken der traditionellen Kampfkunst in Grundform und Anwendung abgefragt. Dabei wurde Wert auf Reaktion, Distanzverhalten und Effektivität gelegt, natürlich immer entsprechend dem Alter und angestrebten Gürtelgrad. Alle Prüflinge meisterten die geforderten Aufgaben und konnten somit im Anschluss stolz ihre Urkunde entgegen nehmen.

Eine Premiere waren die Prüfungen der Kids im Brazilianischen Jiu-Jitsu (BJJ). Diese Sportart, die sich schwerpunktmäßig mit dem Wettkampf in Bodenlage beschäftigt, wird in der Yujin-Schule ab einem Alter von acht Jahren und auch für Erwachsene unterrichtet. Das Prüfungssystem zielt dabei nicht auf das reine Abfragen von Techniken ab, sondern legt sein Augenmerk auf die Anpassungsfähigkeit im Kampf. Dabei kommt es auf die richtigen Reaktionen und Vorbereitungen zu technischen Ansätzen an. Die Kids erhielten im Rahmen des Prüfungstages nun den grau-weißen Gürtel.

Als Prüfer fungierten Wilko Busemann, 1.Dan Jiu-Jitsu und Bluebelt BJJ sowie der Leiter der Yujin-Schule Bernhard Campen, 4.Dan Jiu-Jitsu.

Die Prüflinge waren:

Jiu-Jitsu:

Bambini: Arne Jürgens, Jule Nordbrock, Liliana Rashiti, Johanna Schneider und Mewes Scholz

Weißgurt: Helin Burmester, Jaron Helmers, Sina Laska, Marit Natelberg, Hanna Rewerts, Jann Scholz, Noah Taaken und Nico Weerts

Gelbgurt: Arne Eilers, Tade Freerks , Jakob Nordhausen, Kai Reuter und Nina van Allen

Gelb-Orangegurt: Keno Badewien, Tilia Freerks, Jule Fröhling, Eric Schlüter und Eike Spott

Orangegurt: Philip Natelberg

Orangegurt-Grün: Emmy Henkelmann

Grüngurt: Leonie Folkerts

Grün-Blaugurt: Malte Hinrichs und  Jannik Uphoff

Blaugurt: Dina Krüsmannn, Constantin Linden und Jan van Lengen

 BJJ Kids: Thorben Albuschat, Tido Freerks, Jana Graalfs, Anna Reuter, Tim-Ole Wilken